Lifestyle & EinflussPersönlichkeit & Einstellung

Was ändert sich denn 2020? …ja wieder nix

Wir denken doch nicht ernsthaft, dass sich 2020 was ändern wird? Wenn wir uns nicht zuerst selbst im Spiegel ansehen und uns Gedanken machen, was können wir denn an unserem Verhalten und Denken ändern? In diesem Blogbeitrag möchte ich dir zeigen, dass du 2020 etwas in deinem Leben ändern kannst. Und zwar, das blind-durch-die-Gegend-laufen. Das Missachten deiner Persönlichkeit. 

Was meine ich damit?

Ich meine damit, dass du es selbst in der Hand hast, ob sich 2020 die Dinge so entwickeln, wie du es dir vorstellst und du deine vermeintlichen Vorsätze erreichst. Oder ob du wieder nur einen lauten Spruch loslässt, dein Sektglas schwingst und einen Tag später alles wieder vergessen hast.

Hast du nicht genug?

… von diesen ewigen Vorsätzen. Nur um dann am 31.12. festzustellen, dass du wieder nur den geringsten Teil davon umgesetzt hast? Und wieder deinen Selbstwert sinken siehst? Es ist gar nicht so schwer Veränderung in sein Leben zu holen. Aber es gehört ein wenig Bewusstseinsarbeit dazu. Ein wenig Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und wie man gestrickt ist.

Der Glaube an die autonome Veränderung

Es gibt tatsächlich Menschen, die glauben, dass irgendwann alles besser werden wird. Dass die schweren Zeiten irgendwann vorüber sind und, dass dann das Schlaraffenland auf Erden auf sie wartet. Und sie sitzen, wie im Kino, Popcorn in sich reinstopfend im Publikum. 

So läuft es leider aber nicht. Wir müssen aufstehen und selbst zum Sylvester Stallone unseres Films werden, wenn wir die Geschichte beeinflussen und Veränderung zum Positiven wollen. Sylvester Stallone ist in fast allen Filmen Regisseur und Hauptdarsteller zugleich. Er hat sich seine Rolle selbst so zugeschnitten, wie er sie haben möchte, die Szenerie entwickelt und die Charaktere erschaffen, mit denen er sich umgibt. Er war Schöpfer seiner Veränderung. Der Handlung seines Lebens. Und er war damit erfolgreich. Und zwar richtig. 

Warum fällt es uns so schwer uns zu ändern?

Teilweise liegt es an uns, teilweise an der gesellschaftlichen Prägung.

Ersteres ist unserer Charakterstruktur zu verschulden. Denn die ändert sich im Laufe unseres Lebens nur sehr geringfügig. Eher ändern sich unsere Vorlieben oder unsere Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln sich weiter. Das bedeutet, dass nicht jeder Mensch mit Veränderungen gleich gut klar kommt. 

Hier muss man unterscheiden, zwischen einer Veränderung im eigenen System, also zum Beispiel Gedanken, Gefühle, Reaktionen oder körperliche Angelegenheiten, und unseren zwischenmenschlichen Systemen. 

Die zweite Ursache, die dafür sorgt, dass uns Veränderung schwer fällt, ist die Tatsache, dass wir alle gesellschaftlich geprägt sind. Das heißt, wir verhalten uns so, wie die Gesellschaft es mehr oder weniger vorgibt. Wir passen uns den Gegebenheiten an. Ist unser Umfeld träge oder macht immer die gleichen Dinge, ist die Versuchung groß, ebenfalls in diese Endlosschleife abzurutschen. Hier hilft nur, das Umfeld konsequent zu ändern, oder sich einen Coach an die Seite zu holen.

Die Angst vor Verwirrung hemmt die Veränderung

Selbst Menschen, die schon von ihrer Charakterstruktur her, Veränderung offen gegenüber stehen, (Menschen mit den Talenten Anpassungsfähigkeit oder Zukunftsorientierung) haben oft Schwierigkeiten den letzten Schritt zur Veränderung zu gehen. Denn der Veränderung wohnt auch immer die Verwirrung inne. Wir stoßen mit unserem Bewusstsein oder unseren Werten an Grenzen. Dann heißt es, die Verwirrung hinzunehmen und trotzdem weiter Fragen zu stellen und vor allem, die bisherige Ansicht in Frage zu stellen. 

Erst, wenn dieser Prozess erfolgreich abgeschlossen ist, integriert sich die Veränderung in unser System. Die Angst vor der Verwirrung, ist die größte Hürde. Deshalb lassen wir oft zu schnell von einer möglichen Veränderung ab. Das gilt auch bei Vorsätzen, die wir uns jedes Jahr aufs Neue bei einem Glas Sekt verkünden.

Fazit

Die Veränderung kommt dann, wenn wir die Verwirrung auf uns zukommen lassen. Diesen Prozess bewusst durchleben, nicht aufhören Fragen zu stellen und uns bereits auf das Resultat: die Veränderung, die wir uns wünschen, einstellen. Autonome Veränderung gibt es nur, wenn wir uns von anderen entmachten lassen und sie entscheiden lassen, welche Veränderungen auf uns Einfluss nehmen. Es fällt uns schwer uns aus eigener Kraft zu verändern, weil wir auf der einen Seite eine nahezu steife Charakterstruktur, und auf der anderen Seite die Prägung durch unser Umfeld zu überwinden haben.

Wie wirst du also in Zukunft deine Veränderungen angehen? Vor allem jetzt für das kommende Jahr 2020?

Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Bis dahin! Du weißt: Stärken leben – Glück erleben!

Dein Marc

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.